100 Jahre für die Bürger aktiv

Freiwillige Feuerwehr Remshagen feierte Jubiläum.

son. Lindlar. "Respekt, Anerkennung und Dank" sprach Manfred Kümper, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Lindlar, auf dem Festkommers zum 100-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Remshagen den Feuerwehrleuten aus.
Als Schirmherr der Veranstaltung lobte er die Sorge und den Einsatz für Leben und Sicherheit der Bürger, dankte für die geopferte Freizeit und wünschte ihnen nach der "abwechslungsreichen, erfolgreichen Vergangenheit" eine ebensolche Zukunft.

 

Löschgruppenführer Oliver Knauf hatte zuvor die neue Vereinsfahne präsentiert und die Abordnungen der Löschgruppen der Gemeinde Lindlar und auswärtiger Feuerwehren sowie zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Vereinen begrüßt.
Besonders freute man sich über den Besuch der Löschgruppen aus Berghausen und Hülsenbusch, da hier eine besondere historische Beziehung besteht. Bedingt dadurch, dass Remshagen bis 1975 zur Gemeinde Gimborn gehörte und erst nach deren Auflösung Lindlar zugeordnet wurde, besteht hier eine besondere Beziehung.

Auch der neue Bürgermeister, Dr. Georg Ludwig, lobte das ehrenamtliche, oft gefahrvolle Engagement der Remshagener Feuerwehr: "Sie können mit berechtigtem Stolz auf das Geleistete zurückblicken", erklärte er.
Außerdem betonte er, wie strategisch wichtig der Standort des Gerätehauses für die Gemeinde sei und sicherte allzeit deren volle Unterstützung zu.

Kreisbrandmeister Frank-Peter Twilling dankte der Remshagener Feuerwehr für 876.000 Stunden geleistete Arbeit in 100 Jahren und Dieter Hungenberg, Leiter der Feuerwehren der Gemeinde Lindlar, gratulierte im Namen aller Einheiten.
Auf Wunsch der Löschgruppe wurde die Laudatio vom ehemaligen Bürgermeister Konrad Heimes gehalten. Er gab einen humorvollen Überblick über die Historie, von der Gründung durch 37 Männer im April 1912, über die Weigerung, im Nationalsozialismus eine nationale Flagge zu hissen, bis hin zu der Belastung durch die Mülldeponie in den 80-er und 90-er Jahren. Er hob die hohe Lern- und Ausbildungsbereitschaft hervor und betonte die wichtige Rolle der Jugendfeuerwehr.

 

Nach der einzelnen Vorstellung der aktiven Mitglieder der Löschgruppe, wurden folgende Beförderungen vorgenommen: Max Höhner und Marco Vetter zum Feuerwehrmann, Florian Buchholz und Noah Herschbach zum Oberfeurwehrmann, Beate Röttel und Stefan Meintschel zu Unterbrandmeistern, Hendrik Neumann und Florian Sauer zu Brandmeistern.
Außerdem wurde Herbert Gräf vom aktiven Dienst in die Ehrenabteilung überstellt. Eine besondere Ehrung wurde Klaus Grass und Karl Breidenbach zuteil, die von Kreisbrandmeister Frank-Peter Twilling für 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden.

Nach dem offiziellen Teil folgte ein stimmungsvoller Fackelzug aller Gruppen durch den Ort, bevor der Abend nach Zapfenstreich und Feuerwerk mit dem Mitternachtsschoppen zu Ende ging.

Letzte Änderung: Mittwoch, 23.05.2012 10:05 Uhr

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